RoofCon: Über 200 DachhandwerkerInnen beim Branchentreffen

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Inhaltsverzeichnis

Das Dachhandwerk steht vor großen Aufgaben – Fachkräftemangel, Digitalisierung, neue Kundenbedürfnisse, veränderte Erwartungen junger Generationen. „Wer gestalten will statt nur zu reagieren, braucht Impulse, Austausch und echte Erfahrungen“, erklärt Dachdeckermeister Michael Zimmermann. Um das zu ermöglichen bringt die von ihm mitorganisierte RoofCon Handwerksbetriebe, Entscheider und Macher aus der Branche zusammen.

Wie Michael Zimmermann zum Dachdecker wurde!

Zwölf Impulse aus der Branche für die Branche

Die Veranstaltung am 25. Juni 2026 verband zwölf Impulsvorträge, Praxiswissen, Austausch und einen sozialen Zweck miteinander. Mehr als 200 UnternehmerInnen aus dem Dachhandwerk kamen bei Hanebutt am Firmensitz in Neustadt am Rübenberge zusammen. Wenn sich so viele Betriebsinhaber einen Tag lang aus dem Alltagsgeschäft herausnehmen, muss das Programm konkreten Nutzen versprechen. Genau diesen Anspruch verfolgte das von der RoofAcademy veranstaltete Branchentreffen.

RoofCon komplett ausverkauft

„Gegenüber der Veranstaltung im  Vorjahr kamen nahezu doppelt so viele Teilnehmende zusammen. Wir waren restlos ausverkauft“, freut sich Zimmermann. Er führt gemeinsam mit Dachdeckermeister Markus Klamann die RoofAcademy, die „einen kompletten Werkzeugkasten für Unternehmertum im Dachhandwerk“ anbietet. Vier Bereiche stehen im Fokus: Marketing und Vertrieb, Recruiting und Führung, Prozesse und Digitalisierung sowie Fachtechnik und Weiterbildung. Mitglieder erhalten Zugang zu Online-Kursen, Workbooks, digitalen Tools wie Preiskalkulatoren, einer aktiven Community sowie regelmäßigen Video-Sprechstunden.

Themen nah am Puls der Betriebe

Die Themen der zwölf kurzen Impulsvorträge von Speakern aus der Branche für die Branche reichten von Führung, Prozessen und Mitarbeitergewinnung über Social Media und Künstliche Intelligenz bis hin zu Fachtechnik, Unternehmensnachfolge und Monitoring. Im Mittelpunkt standen keine abstrakten Zukunftsszenarien, sondern Fragen, die viele Dachbetriebe im Alltag beschäftigen. Wie lassen sich Abläufe einfacher organisieren? Wie kann KI im Betrieb sinnvoll eingesetzt werden? Wie wird ein Unternehmen als Arbeitgeber sichtbarer? Und welche Rolle spielen Dächer der Zukunft für das Dachhandwerk?

Dächer der Zukunft und digitales Monitoring

Neben den Unternehmerthemen griffen die Vortragenden auch fachtechnische Entwicklungen auf. Diskutiert wurde unter anderem, wie Dächer künftig aussehen können, welche Bedeutung Photovoltaik, Begrünung, Energiemanagement und digitaler Gebäudetechnik zukommen und welches Monitoring notwendig ist, um Dachflächen, Anlagen und Prozesse dauerhaft sicher, effizient und wirtschaftlich zu betreiben. „Damit spannte die RoofCon 2026 den Bogen vom klassischen Dachhandwerk zur modernen Gebäudehülle“, erläutert Zimmermann.

Ein Mann steht vor einem Imbissstand, trägt ein dunkelblaues T-Shirt und Jeans, der Hintergrund zeigt beleuchtete Schilder und Getränkeflaschen.
Persönlicher Austausch unter den Besuchern der RoofCon. (Alle Fotos: RoofAcademy/Hanebutt)

Lockerheit und Themenvielfalt

Ein wesentliches Merkmal der Veranstaltung war die gute Mischung aus Fachvorträgen, Unternehmerthemen und persönlichem Austausch. Anke Maske, ehemalige Geschäftsführerin des Landesinnungsverbands Brandenburg, brachte die Resonanz vieler Teilnehmender auf den Punkt: „Ich finde einfach klasse, was hier gemacht wird – diese Lockerheit, diese Themenvielfalt, die nicht nur die Technik betrifft, sondern das ganze Gewerk und das Unternehmertum.“

Anke Maske: erfolgreiche weibliche Pionierin unter Dachdeckern

Ein weiterer Programmpunkt war die Tombola zugunsten des Deutschen Kinderhilfswerks. Partner der RoofAcademy hatten dafür Preise gestiftet. Durch den Losverkauf kamen mehr als 4.500 Euro zusammen, die an das Deutsche Kinderhilfswerk gespendet werden.  

Mehrere Menschen sitzen im Freien an einem Tisch, einer blickt direkt in die Kamera, sommerliche Atmosphäre.
Für das leibliche Wohl sorgte die Roofers-Kitchen auf dem Außengelände von Hanebutt.

Roofers-Kitchen als Treffpunkt für Austausch

Zwischen den Programmpunkten blieb ausreichend Raum für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch über vergleichbare Herausforderungen im Betriebsalltag. Für das leibliche Wohl sorgte die Roofers-Kitchen auf dem Außengelände von Hanebutt, die die Gäste mit frisch zubereitetem Essen versorgte. Dadurch erhielt die Veranstaltung neben dem fachlichen Programm auch den Charakter eines echten Branchentreffens.

Hanebutt Gruppe: Ziele und Visionen als Leitsterne

Nach Angaben der Veranstalter soll die RoofCon 2027 wieder stattfinden. Ergänzend dazu bietet die RoofAcademy über das Jahr verteilt kleinere Veranstaltungsformate unter dem Namen RoofDay an, um Dachbetrieben weitere Möglichkeiten zu bieten, den begonnenen Austausch fortzuführen und zu vertiefen oder neu dazuzukommen.

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