Dachdeckermeister Mike Sternkopf verstorben

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Dachdeckermeister Mike Sternkopf, langjähriges Mitglied in den Aufsichtsräten der DEX eG und der ZEDACH, ist am 24. Mai plötzlich und unerwartet verstorben. Der 52-Jährige hinterlässt Frau und zwei Kinder.

Ein Mann mit Brille und Bart trägt einen Anzug, steht lächelnd mit verschränkten Armen vor unscharfem Hintergrund.
Mike Sternkopf. (Foto: DEX eG)

„Er war ein Freund, eine aufrichtige und ehrliche Haut. Sein Tod ist ein Riesenverlust als Mensch.“ Karl-Heinz Ester

In der Familie der Dachdecker und unter langjährigen Weggefährten hat sein Tod Erschütterung und tiefe Trauer hervorgerufen. Mike Sternkopf führte nicht allein den Betrieb Lutz Dach GmbH in Gelsenkirchen als Co-Geschäftsführer, er engagierte sich auch in zahlreichen Ehrenämtern im Dachdeckerhandwerk und darüber hinaus. DACH\LIVE hat hier zum Gedenken vier Statements von Menschen aus seinem nahen beruflichen Umfeld versammelt.

„Er war ein Freund, eine aufrichtige und ehrliche Haut“

„Mike war ein Visionär, mit einer klaren Perspektive und Strategie. Als Aufsichtsratsmitglied immer in der Sache und objektiv unterwegs. Er war ein Unternehmer mit Weitsicht und klaren Zielen, ein Vordenker und Lenker. Hoch konzentriert in schwierigen Situationen, immer gefasst, nie persönlich“, erinnert sich Karl-Heinz Ester, Landesinnungsmeister der Dachdecker Westfalen. „Er war für viele ein Vorbild, er verstand es zu motivieren. Er war ein Freund, eine aufrichtige und ehrliche Haut. Sein Tod ist ein Riesenverlust als Mensch.“

„Er hat immer das Beste erwartet und gegeben“

Jörg Lecke, Vorstand DEX eG: „Mike Sternkopf war ein absoluter Leistungsträger. Er hat immer das Beste erwartet und gegeben. Mike hat sich auch immer sehr für die privaten Belange interessiert und war sehr feinfühlig. Neben der Arbeit engagierte er sich auf vielfältige Weise ehrenamtlich, etwa in seinem DRK-Ortsverband. Das Genossenschaftswesen lag ihm besonders am Herzen. Er hatte dabei als Aufsichtsrat immer die Mitglieder im Blick, unsere Gemeinschaft.“

„Er hatte immer ein offenes Ohr“

Christian Kurth, ZEDACH-Aufsichtsratsvorsitzender: „Ich habe Mike immer als hochgeschätzten Kollegen auf Augenhöhe erlebt und sehr geschätzt. Jemand, der für die ZEDACH gebrannt hat und immer mit außergewöhnlichem Engagement gehandelt hat. Er hatte immer ein offenes Ohr und war sich auch für einen Rat nicht zu schade. Ich habe Mike nicht nur als Dachdeckermeister und Aufsichtsrat gesehen, sondern auch als Mensch, mit einer Wärme, die es in diesen Tagen nur noch selten gibt.“

„Im höchsten Maße lösungsorientiert“

„Mike Sternkopf verstand es, seine Fähigkeiten als Mensch, Unternehmer und Ehrenamtler in die Verbandsarbeit einzubringen. Im höchsten Maße lösungsorientiert und begleitet von sachlicher Präzision wird seine Lücke im Kreise der Obermeister unseres Verbandes kaum zu schließen sein“, erinnert sich Fritz-Marius Sybrecht, Hauptgeschäftsführer Landesinnungsverband der Dachdecker Westfalen. „Seiner Familie und seinen Angehörigen sowie den MitarbeiterInnen wünschen wir viel Kraft im Umgang mit diesem traurigen Verlust.“

„Für mich geht es in den Einkaufsgenossenschaften um Fachkompetenz, das menschliche Miteinander im Umgang, den guten informativen Veranstaltungsmix und die enge Zusammenarbeit mit den Innungen.“

Mike Sternkopf

Ein überzeugter „Genosse“

Mike Sternkopf war ein überzeugter „Genosse“. Bereits 2009 wurde er in den Aufsichtsrat der damaligen DEG Dach-Fassade-Holz eG gewählt. 2018 startete er im Aufsichtsrat der ZEDACH, wo er über Jahre als Vorsitzender agierte. In einem Interview berichtete Mike Sternkopf vor Jahren, weshalb er sich in der Selbstverwaltung der Einkaufsgenossenschaften engagiert. „Ich habe bemerkt, dass die Genossenschaft einen echten Mehrwert bietet. Und damit meine ich jetzt nicht den finanziellen, etwa in Form der Rückvergütungen. Für mich geht es um Fachkompetenz, das menschliche Miteinander im Umgang, den guten informativen Veranstaltungsmix und die enge Zusammenarbeit mit den Innungen.“

Mit Freude mitarbeiten und mitgestalten Was war für ihn das Besondere an der Arbeit im ZEDACH-Aufsichtsrat? „Dieses Ehrenamt hat eine andere Dimension als die Arbeit im Betrieb, wirtschaftlich und auch, was die Zeiträume angeht. Das ist wirklich sehr interessant und macht viel Freude, hier mitarbeiten und mitgestalten zu können. Wenn etwa eine neue Niederlassung geplant oder ein neues Geschäftsfeld initiiert wird, dann sind das hohe Investitionen für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Das ist auch eine Bürde, weil es um Verantwortung für zukünftige Generationen geht.“

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