Malcom Mahn als Azubi des Monats April 2026 ausgezeichnet

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Unter den rund 20 000 Auszubildenden des Handwerks an Rhein, Ruhr und Wupper finden sich zahlreiche junge Persönlichkeiten, die ihre AusbilderInnen begeistern: aufgrund einer weit überdurchschnittlichen Begabung, weil sie ihren Berufswunsch sehr konsequent verfolgen, weil sie bereits früh Verantwortung übernehmen oder auch, weil sie auf ihrem Weg besonderen Erschwernissen trotzen. Dachdecker-Azubi Malcom Mahn war der Wunschkandidat für seine Ausbilder im Betrieb Dachdeckermeister & Industriekletterer Sebastian Leinung, Mitglied der DEX eG.

„Er ist ein Top-Azubi, weil er schon ganz früh bei Kundeneinsätzen kleinere Reparaturen selbstständig sauber ausgeführt hat und diese Eigenständigkeit entschieden immer weiter ausbaut.“

Voller Wissbegierde und Interesse für technische Details

Doch warum Malcom Mahn ist ein Top-Azubi? „Weil er schneller begreift und handelt als Andere“, „weil er wissbegierig ist, sich für alle technischen Details interessiert und schon ziemlich viel draufhat“, „weil er schon ganz früh bei Kundeneinsätzen kleinere Reparaturen selbstständig sauber ausgeführt hat und diese Eigenständigkeit entschieden immer weiter ausbaut“, „weil er auch bei erhöhtem Arbeitsdruck ruhig und überhaupt im Umgang immer respektvoll bleibt“. Und: „weil er auch uns klar und nachvollziehbar ansagt, wenn er etwas braucht oder wenn ihm etwas nicht passt“. Das sind die Sätze, die Firmenchef Sebastian Leinung und seinem Mitarbeiter David Heuwind zu Malcom Mahn in den Sinn kommen. Eine Beurteilung, die dem 21-jährigen gebürtigen Düsseldorfer - neben fortgeschrittenem fachlichem Vermögen - vor allem eines attestiert: hohe persönliche Reife. Der so Gelobte ist einen von aktuell vier Lehrlingen im Betrieb, im zweiten Lehrjahr zum Dachdecker.

Für seine besondere Leistungsbereitschaft und herausragenden Team-Qualitäten ist das vielversprechende Berufstalent als „Auszubildender des Monats April 2026“ im Handwerkskammer- und Regierungsbezirk Düsseldorf ausgezeichnet worden. HWK-Präsident Andreas Ehlert und der stellvertretende Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf, Jörg Schmitz, nahmen die Ehrung im Ausbildungsbetrieb Dachdeckermeister und Industriekletterer Sebastian Leinung vor.

Von links Malcom Mahn mit der Urkunde Azubis des Monats April 2026 in Händen, HWK-Präsident Andreas Ehlert und Dachdeckermeister und Chef Sebastian Leinung.
Freude über die Ehrung: Malcom Mahn, HWK-Präsident Andreas Ehlert und Dachdeckermeister Sebastian Leinung. (Foto: HWK Düsseldorf)

Neben einer Anerkennungs-Urkunde und einer wertigen Uhr statteten die beiden Laudatoren den überragenden Azubi auch verbal mit prägnanter Wertschätzung aus: „Was das Handwerk vor allem ausmacht, ist die hochstehende Qualifikation seiner Fachkräfte. Ihre Fertigkeit und Anpassungsfähigkeit macht unseren Wirtschaftssektor jenseits aller technologischen Brüche auf Dauer unverzichtbar. In seiner seriösen Herangehensweise und im Selbstverständnis von Malcom Mahn sind diese vorzüglichen Eigenschaften des Handwerks bereits sehr frühzeitig angelegt und erkennbar auf dem Weg zu bester Blüte,“ fasste Handwerkspräsident Ehlert seine Informationen und Eindrücke vom exzellenten Branchenjunior zusammen. „Als Ausbildungsbetrieb zum Chancengeber zu werden und individuell vorhandene Anlagen systematisch zu fördern, das macht das Match, um eine tolle nächste Generation an versierten Praktikern und Führungskräften heranzubilden“, bezog KH-Vorstand Schmitz auch den Güteanteil des Ausbildungsbetriebs in das Gesamtbild mit ein.

Auf das Fachabitur folgten verschiedene Praktika

Dabei vollzog sich der bisherige Qualifizierungsweg des ausgezeichneten Azubis nicht einmal bruchlos: der Fachabiturient mit dualer Vertiefung in Holztechnik machte seinen Abschluss erst im zweiten Anlauf, wiederholte die Abschlussklasse – „was mir aber gutgetan hat, da ich die Zeit auch zur Orientierung gebraucht habe, und mich dann besser fokussieren konnte,“ blickt Malcolm zurück. „Am Ende stand ein gutes Zeugnis.“ Erste Praktikumserfahrungen in einer auf Innenausbau spezialisierten Tischlerei und in einem Zimmererbetrieb in Langenfeld entsprachen anschließend aber noch nicht Malcolms Wunsch, in größerer fachlicher Breite kreativ werden zu können.

Ein Werbebanner führte ins Dachdeckerhandwerk

Ein Werbe-Banner an einem Außenlager der Firma Leinung, das sein Interesse durch einen Hinweis auf einen Instagram-Account für Bewerber weckte, wendete das Blatt: „Dort war sehr offensiv ausgebreitet, was mir das Unternehmen bieten kann.“ Malcolm sprach vor, arbeitete drei Wochen Probe, und überzeugte sofort: „Wenn der die Hand hebt, den würden wir nehmen“, waren sich Chef und Meister Leinung und sein an der Lehrlingsunterweisung mitbeteiligter Geselle Heuwind einig. „Als Malcolm danach vorbeischaute, um nochmal `Hallo´ zu sagen, haben wir direkt Nägel mit Köpfen gemacht.“

Eine Person steht draußen und hält ein orangefarbenes Banner mit der Aufschrift „Dachdecker & Industriekletterer Sebastian“ vor einem Gebäude.
Malcom Mahn fühlt sich wohl im Team von Sebastian Leinung. (Foto, Bildergalerie und Titelbild: Leinung)

Leidenschaft für Bauspenglerei

„Ich bin hier vom ersten Moment an in die konkreten Kundenaufträge mit einbezogen worden, kann Alles und zu jeder Zeit fragen. Und ich kann hier auch mein Interesse am Arbeiten mit Metall ausleben,“ nennt Malcolm gleich mehrere Gründe, warum es im Dachdeckerunternehmen für ihn gleich steil ging. Die besondere Leidenschaft des Azubis gilt dabei der Bauspenglerei, der Umgang mit Stahl und Blech: Das Einbringen von Tragwerk, Fassadenverblendungen, die Montage von Regenrinnen, Unterzügen und Profilen. „Wir haben diese Stärke auch sofort gefördert, und Malcolm zu einer Fortbildungswoche beim Hersteller Rheinzink angemeldet“, ergänzt Sebastian Leinung. Auch den Führerschein konnte Malcolm mit Firmenunterstützung in den ersten anderthalb Jahren seiner Ausbildung erwerben.

Gesellen- und Meisterbrief als Ziele

Auch ansonsten wandert in dem 15 Mitarbeiter großen Fachunternehmen viel Aufmerksamkeit in die Betreuung des Nachwuchses, bis hin zu regelmäßigen Fun-Wettbewerben auf den firmeneigenen „Azubi-Days“ mit Ziegelweitwurf oder Tischtennis mit Eisenhämmern als Schläger.  „Aber das, was im Alltag super Spaß macht, ist einfach die eigentliche Arbeit“, betont Malcom Mahn, der in seiner Freizeit liebend gern mit seiner Freundin kocht und selbst Klamotten näht, für seine berufliche Selbstverwirklichung aber auch ein leidenschaftlich ausgelebtes privates „Spielbein“ hintanstellen musste. Dem talentierten Basketballer hatte der Barmer TV Wuppertal sogar ein Angebot für die 2. Regionalliga gemacht – „leider zu weit weg und zu aufwändig in der jetzigen Phase – vielleicht dann wieder, wenn Gesellen- und Meisterbrief geschafft sind“, beweist Malcolm auch hier großen Realitätssinn für seine Prioritäten.

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